Gemeinsam mit Ehemann Prinz Harry, Schwager Prinz William und dessen Ehefrau Herzogin Catherine ist Herzogin Meghan Schirmherrin der “Royal Foundation”. Eine Aufgabe, die der 37-Jährigen mit ihrer Hochzeit automatisch zufiel. 

Bei der Suche nach weiteren Schirmherrschaften soll sich Meghan nun etwas schwerer tun, berichtet die britische Zeitung “Hello!”. Demnach habe sie sich auch drei Monate nach ihrer Hochzeit bislang noch nicht entscheiden können. Und das obwohl Meghan schon lange vor ihrer Zeit am Hof für wohltätige Zwecke engagiert hatte. 

Ärger um Herzogin Meghans Engagement?

So setzte sie sich als UN-Sprecherin für Frauenrechte ein, war Botschafterin der Organisation “World Vision” und besuchte in deren Auftrag eine afrikanische Gemeinde in Ruanda. Dort sorgte sie dafür, dass dem Ort Zugang zu sauberem Wasser ermöglicht wird. 2017 machte sie eine Charity-Reise nach Indien. “Ich wollte nie eine Frau sein, die nur zum Lunch geht, ich wollte immer ein Frau sein, die arbeitet”, schrieb die damals noch bürgerliche Meghan Markle auf ihrem Lifestyle-Blog “The Tig”. BS Prinz Harry + Meghan Markle

Doch in welche Richtung ihr königliches Engagement gehen soll, scheint sich für die Herzogin von Sussex noch nicht ganz herauskristallisiert zu haben – oder stellt sich gar der Hof quer? Laut GALA-Informationen habe Meghan dem Palast schon mehrere Vorschläge für künftige Projekte gemacht, die am Hof allesamt auf wenig Begeisterung gestoßen seien. 

Das sind Herzogin Catherines Herzensprojekte

Zeitdruck muss sie sich allerdings auch keinen machen. Ihre Schwägerin Herzogin Catherine ließ sich nach ihrer Hochzeit mit Prinz William ganze neun Monate Zeit, um ihre Schirmherrschaften zu verkünden. Als Kunst-Liebhaberin und studierte Kunsthistorikerin entschied sich Kate für eine Schirmherrschaft der “National Portrait Gallery” und der Organisation “Art Room”. Letztere arbeitet mit verhaltensauffälligen Kindern und gibt ihnen die Möglichkeit, sich in Kunst auszudrücken. Außerdem engagiert sich die dreifache Mutter für “Action on Addiction”, ein Verein, der mit alkohol- und drogenabhängigen Menschen arbeitet, und die “East Anglia”-Kinderhospize. 

Frauenrechte haben für sie Priorität

Auch Meghan wird sich wohl auf Grundlage eigener Interessen und Herzensangelegenheiten für Organisationen entscheiden, die sie als Mitglied der Königsfamilie unterstützen möchte. Frauenrechte dürfte dabei ein zentrales Thema werden. Mehr als ein Mal hatte Meghan in der Vergangenheit deutlich gemacht, dass die Unterstützung von Frauen für sie oberste Priorität hat. 

Schon im März 2018 sagte sie bei einer Podiumsdiskussion der “Royal Foundation”, dass es angesichts von Kampagnen wie “MeToo und #Time’sUp keinen besseren Zeitpunkt gebe, sich dafür einzusetzen. Dabei betonte sie auch, dass ihr damals noch Verlobter voll hinter ihr stehe. “Ich weiß genau, wie leidenschaftlich ich bin. Harry und ich sehen die Welt mit den gleichen Augen in unserem Ansatz, dass wir Dinge anpacken.”Herzogin Meghan: Ihre wichtige Rolle, wenn William König wird